Veröffentlichungen

Veröffentlichungen des Leo Baeck Instituts
umfassen bisher mehr als 100 Bände. Grundpfeiler der wissenschaftlichen Publikationen ist die vom Tübinger Verlag J.C.B. Mohr (Paul Siebeck) betreute "Schriftenreihe wissenschaftlicher Abhandlungen des Leo Baeck Instituts" mit ihren bislang 70 Bänden. Weitere Veröffentlichungen sind bei der Deutschen Verlagsanstalt, bei C.H. Beck, Calwer und Saur erschienen. Eine Gesamtdarstellung der Geschichte des deutschen Judentums, 1600 -1918 ist inzwischen als vierbändiges Werk in drei Sprachen veröffentlicht worden.

Schriftenreihe wissenschaftlicher Abhandlungen des Leo Baeck Institut

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Periodische Veröffentlichungen des Instituts:

Jahrbuch und Almanach
sind die periodischen Publikationen des Instituts, die laufend und umfassend Forschungsergebnisse zur Geschichte und Kultur der deutschsprachigen Juden aufzeigen. Das seit 1956 in London erscheinende englischsprachige LBI YEAR BOOK dient als Forum für Wissenschaftler aus aller Welt, die ihre Darstellungen und Thesen einem sachkundigen und interessierten Publikum vorlegen können. Das Jahrbuch, findet sich in fast allen Universitäts- und Institutionsbibliotheken sowie in vielen privaten Bibliotheken und hat wesentlich zur Verbreitung der Kenntnis vom deutschen Judentum beigetragen.

Der JÜDISCHE ALMANACH wird von dem Jerusalemer LBI herausgebracht.


Neuerscheinungen:

Eine Veröffentlichung des Leo Baeck Instituts London
Arnold Paucker
DEUTSCHE JUDEN IM KAMPF UM RECHT UND FREIHEIT
Studien zu Abwehr, Selbstbehauptung und Widerstand
der deutschen Juden seit Ende des 19. Jahrhunderts

Mit einem Vorwort von Reinhard Rürup

Der international renommierte Historiker, Herausgeber und Wissenschaftsorganisator Arnold Paucker versammelt in diesem Band Aufsätze zu vorwiegend zeitgeschichtlichen Themen. Sie behandeln eine Zeit, die er in mehr als achtzig Lebensjahren aktiv miterlebt hat.

Hauptgegenstand der wissenschaftlichen Arbeit Arnold Pauckers ist die jüdische Selbstverteidigung im Wilhelminischen Deutschland und in der Weimarer Republik sowie der jüdische Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur nach 1933. Zu seinen speziellen Forschungsthemen gehört der "Abwehrkampf" des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (C.V.) von 1890 bis 1933. Der C.V. wurde bis Mitte der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts von der Forschung weitgehend ignoriert. Es ist eines der großen Verdienste Arnold Pauckers, an der historischen Rehabilitierung des C.V. entscheidend mitgewirkt und ferner der Widerstandsforschung in den letzten fünfzehn Jahren wichtige Impulse gegeben zu haben.

ARNOLD PAUCKER, Germanist und Historiker, geboren 1921 in Berlin, Ende 1936 nach Palästina ausgewandert, 1941 bis 1946 Dienst beim britischen Militär, 1953 bis 1959 Studium der Germanistik in England, Promotion in Heidelberg, 1996 Ehrendoktor der Universität Potsdam. 1959 zum Direktor des Londoner Leo Baeck Instituts (zur Erforschung der Geschichte der deutschen Juden) berufen, dessen Leitung Arnold Paucker bis zum Sommer 2001 innehatte. Heute ist er internationaler Vizepräsident des Leo Baeck Instituts.

Schriften: Der jüdische Abwehrkampf gegen Antisemitismus und Nationalsozialismus in den letzten Jahren der Weimarer Republik (1968) und viele weitere Studien zur deutsch-jüdischen Geschichte.
Zwischen 1965 und 1998 Herausgeber und Mitherausgeber von neun Sammelbänden zur Geschichte des deutschen Judentums, u.a. "Die Juden im nationalsozialistischen Deutschland, 1933-1943" (1986). 1970 bis 1992 Editor des Year Book of the Leo Baeck Institute, London.

425 Seiten, 25 Abb., Festeinband., € 24,80
ISBN 3-933471-46-X
Verlag Hentrich & Hentrich


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